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Nach seiner Rückkehr nach England im Oktober 1822 schrieb Franklin einen Reisebericht. Er wurde gerühmt als "der Mann, der seine Schuhe aß" und erhielt außerdem sechshundert Pfund als Bezahlung für seinen Bericht. Trotz seiner schlechten Erfahrungen hatte Franklin das Interesse an der Arktis nicht verloren. 1825 wurde ihm der Befehl über eine weitere Expedition gegeben. Sein Interesse am Norden war in der Tat so groß, daß er zu dieser Forschungsreise bereit war, obwohl seine Frau mit Tuberkulose im Sterben lag. Die Expedition schiffte sich am 16. Februar 1825 ein, und seine Frau starb sechs Tage später. Es war zum Vorteil für seine Partie, daß nicht alle Lehren der ersten Expedition an ihn verschwendet waren. Diesesmal versicherte sich Franklin, daß ausreichend Lebensmittel an Bord waren. Die Kanus aus Birkenrinde, die sich auf der ersten Expedition als nicht ausreichend dauerhaft erwiesen hatten, wurden durch Boote aus Mahagoni- und Eschenholz ersetzt - leicht genug zum Tragen, jedoch gleichzeitig strapazierfähig, so daß sie den rauhen Bedingungen der See in der Arktis widerstehen konnten.
Wie die erste Expedition hatte auch Franklins zweite ihren Ausgangspunkt am Great Slave Lake, jedoch fuhr Franklins Expedition dieses Mal nach dem Nordwesten, den Mackenzie anstatt den Coppermine River hinunter. Diese Flußfahrt ging so schnell vor sich, daß er die Mündung des Mackenzie an der Beaufort Sea am 16. August 1825 erreichte. Darauf kehrte die Partie um, fuhr den Mackenzie hinauf und überwinterte am Great Bear Lake. Im Juni 1826 fuhr Franklin wieder den Mackenzie bis zu seiner Mündung hinunter. Die Expedition teilte sich in zwei Gruppen auf: Die eine Gruppe erforschte die nördliche Küste von Alaska unter Franklin; die andere sollte das Gebiet östlich des Coppermine River unter Dr. John Richardson erkunden. Franklin hoffte, vor der Küste von Alaska mit einem britischen Schiff zusammenzutreffen. Mitte August war er erst halbwegs am Ziel, jedoch überzeugten ihn Anzeichen des kommenden Winters, die Rückfahrt anzutreten. Er erreichte Great Bear Lake im September nach einer Reise von 2.048 Meilen. Seine Partie hatte Stürmen und rauher See getrotzt, hatte aber alle Unbill gut überstanden. Dieses Mal gab es keine Todesfälle.
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